
Meine Tochter ist krank!

Es ist ein ganz normaler Tag. Die Mutter ist zu Hause und macht Hausarbeit, ihre Tochter spielt im Wohnzimmer. Am Abend merkt die Mutter, dass das Kind sehr warm ist. Die Tochter hat Fieber, sie schwitzt viel, ihr Gesicht ist rot und sie ist sehr müde. Sie sagt, dass ihr der Kopf weh tut und dass sie friert. Sie möchte nicht essen und nicht spielen.
Die Mutter denkt zuerst, es ist nur eine Erkältung. Sie gibt ihrer Tochter ein Medikament gegen Erkältung und Fieber. In der Nacht schläft das Kind schlecht, sie wacht oft auf, zittert und weint. Am nächsten Tag ist das Fieber immer noch da. Das Kind ist schwach, ihre Beine tun weh und sie liegt nur im Bett. Die Mutter macht sich Sorgen, aber sie wartet noch.
In der nächsten Nacht wird es schlimmer. Das Fieber ist sehr hoch, das Kind atmet schnell und ist sehr erschöpft. Die Mutter bekommt große Angst und bringt ihre Tochter sofort zum Arzt.
Beim Arzt ist die Situation sehr schwierig. Die Mutter spricht nur wenig Deutsch. Sie ist nervös und hat Angst um ihr Kind. Sie kann nur sagen: „Meine Tochter ist krank. Sie ist sehr müde.“ Sie kennt die Wörter für Fieber, Schmerzen oder Symptome nicht. Der Arzt stellt viele Fragen, aber die Mutter versteht nicht alles. Sie fühlt sich hilflos, weil sie nicht erklären kann, wie schlecht es ihrer Tochter geht. Der Arzt möchte helfen, aber ohne viele Informationen ist die Untersuchung schwer.
Der Arzt entscheidet, das Kind ins Krankenhaus zu schicken. Dort sprechen die Ärzte langsam und untersuchen das Kind genau. Sie machen Tests und finden heraus, dass die Tochter eine Virusinfektion hat. Die Ärzte geben dem Kind Medikamente und beobachten sie im Krankenhaus.
Nach ein paar Tagen sinkt das Fieber. Das Kind fühlt sich besser, hat wieder Appetit und lächelt. Die Mutter ist sehr erleichtert und dankbar. Sie weiß jetzt, wie wichtig Sprache ist, besonders in einer Notsituation, und sie ist froh, dass ihre Tochter wieder gesund ist.
